WSteinach 2019 26 Text

Die Steinach

Thomas Kappauf vom LBV kam zu uns an die Steinach. Er hat uns viel über den Fluss erzählt. Er hatte zwei Helfer und einige Becherlupen, Siebe und Schüsseln dabei.
Dann hat er uns gezeigt, wie wir die kleinen Tierchen fangen können.
Die Steinach ist 25 km „jung“ und die Quelle entspringt am Ochsenkopf, rechts neben der „Süd-Abfahrt“ bei Fleckl. Sie fließt durch Warmensteinach und mündet in Laineck in den Main.

Auf der rechten Seite ist klares Wasser und es fließt unterschiedlich schnell. Kies und Steine am Ufer dienen als Versteck für die Tiere im Wasser.
Oberhalb gibt es viele Biegungen und Kurven.
Am Ufer wachsen Kopfweiden, das sind Bäume, aus denen man Körbe geflochten hat. Es gibt einige Abwasserrohre (zum Glück nur als Überlauf!), durch die Abwasser in die Steinach fließen kann. Gülle enthält Stickstoffe, und wenn zu viel davon ins Wasser gelangt, sterben die Tiere im Wasser, weil sie nicht mehr genug Sauerstoff bekommen.
Gülle benutzt man als Dünger für Felder. Aber sonst gibt es kaum Verschmutzungen durch Menschen. Aber unter der Brücke haben wir Plastikmüll gefunden. Damit die Tiere nicht sterben, wenn wir sie mit dem Sieb in die Schüssel tun, füllen wir die Schüssel zur Hälfte mit Wasser und geben sie vorsichtig hinein. Wir heben die Steine aus dem Wasser und schauen nach, ob Tiere daran sind. Wenn ja, heben wir sie vorsichtig mit dem Sieb in die Wasserschüssel, so ersticken sie nicht. Später schauen wir uns die Tiere in Becherlupen an, damit wir wissen, was wir da gefangen haben.

Diese Tierarten haben wir auch gefunden:

Wasserskorpione, junge Forellen, Spitzhornschnecken, Eintagsfliegenlarven, Roll-Egel...

Tiere zeigen uns auch die Wassergüte an:

Egel fressen Schlamm, dass bedeutet, es ist eher schlechtere Wasserqualität vorhanden. Forellen brauchen eine saubere Umgebung, das zeigt dann, dass die Steinach recht sauberes Wasser hat.

Das Ergebnis:

Die Steinach hat eine Wassergüte von 1,8.

Es ist nur gering vom Menschen belastet. Man sollte es nicht trinken, obwohl es eine gute Qualität hat. Zum Schluss brachten wir alle Tiere wieder ins Wasser, denn das Wasser in der Schüssel wurde zu warm.

               von Niclas-Pepe Goldberg

 

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